2021_HP_U19-Elite.jpg

Die Negativserie hält an

Die Stäfner U19 Junioren finden auch gegen Pilatus nicht zurück zum Erfolg. Trotz engagierter Leistung verlieren sie ihr viertes Spiel in Folge mit 28:31.

Zu ungewohnt früher Stunde - morgens um 11 Uhr - ging’s in Luzern eine Runde weiter im Abstiegskampf. Stäfa war gewillt, die Startphase nicht wieder zu verschlafen und zeigte sich motiviert - aber leider einmal mehr ohne Abschlussglück. Aufgrund diverser Fehlwürfe gerieten die Stäfner früh 0:3 in Rückstand. Die Reaktion darauf war positiv und energisch. Mit einer kämpferischen Leistung kamen die Jungs zurück ins Spiel und gingen in der Mitte der ersten Halbzeit sogar erstmals in Führung. Danach verlief das Spiel bis zur Pause ausgeglichen.
Nach dem Pausentee erhöhten die Luzernen dank breiterer Leistungsdichte in ihrem Kader stetig die Kadenz. Bis zur 40. Minute mündete dies in einen 4-Tore-Vorsprung. Stäfa wehrte sich gegen die erneute Niederlage nach Kräften und kam in der 49. Minute nochmals auf ein Tor heran. Wiederum waren es dann aber die Nerven sowie die offensive Abschlussschwäche in entscheidenden Spielsituationen, welche den U19 Junioren zum Verhängnis wurden. Zwei unglückliche Zeitstrafen halfen in dieser Phase ebenfalls nicht, um noch eine erfolgreiche Aufholjagd zu starten. Am Ende resultierte so mit 28:31 die vierte Niederlage im damit rabenschwarzen Februar.
Nun gilt es, Ruhe zu bewahren, im Training Vollgas zu geben und das nötige Selbstvertrauen wiederzufinden. Wer sich verkrampft ab der roten Tabellenlage, der wird die Lockerheit und den damit verbundenen Erfolg kaum erzwingen können. Glücklicherweise ist Handball bekanntlich ein TEAM-Sport. Deshalb heisst es einmal mehr, sich zusammen zu raufen, positiv bleiben und sich auf die vorhandenen Stärken zu besinnen. Wenn sich jeder Einzelne wieder von Training zu Training steigern kann, dann werden wir im kapitalen nächsten Heimspiel gegen Möhlin gemeinsam als Team wieder bessere Karten haben. Aufgeben ist keine Option; deshalb kämpfen wir weiter und kehren als Team zurück zum Erfolg.
Autor: Fabian Baumgartner