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Rabenschwarze Verletzungsserie reisst nicht ab

Die Stäfner U19-Junioren verlieren nach einer miserablen Startphase und einer fulminanten Aufholjagd gegen den HSC Suhr Aarau ein weiteres Heimspiel und müssen obendrein zwei weitere Verletzungen verkraften.
Der Start erinnerte strak an das Auswärtsspiel gegen Möhlin. Offensiv wurde gegen die aggressive Deckung der Gäste kein Konzept gefunden, während hinten die eigene Verteidigung dem Ansturm der Aargauer nie standhalten konnte. Nach 23 Minuten stand deshalb das Score bereits bei 3:16. Ab diesem Tiefpunkt ging es zum Glück wieder aufwärts. Es schien als lösten sich, ab dem aussichtslos grossen Rückstand, verschiedene mentale Blockaden. Endlich konnten auch die Stäfner zeigen, was sie draufhaben. Es gelang ihnen einmal mehr eine fulminante Aufholjagd. Die Leistung in der zweiten Halbzeit gefiel auch den treuen Zuschauern wieder deutlich besser. Bis drei Minuten vor Schluss kamen die Gastgeber doch tatsächlich wieder auf vier Tore heran. Für mehr reichte es aber nicht mehr. Die Aufholjagd hatte zu viel Kraft verbraucht. Zu allem Übel verloren die Stäfner zum Ende auch noch ihren wertvollen Deckungsspieler und Kreisläufer Leander Zeller nach einem schweren Zusammenprall. Die Diagnose Schlüsselbeinbruch ist eine weitere Schreckensnachricht, die das Team zu verkraften hat. Als wäre das noch nicht genug, meldete sich am Montag Flügelspieler Linard wegen Rückenbeschwerden ausser Gefecht, auch ihm steht eine mehrmonatige Pause bevor. Wir wünschen beiden von Herzen gute Besserung.


Acht Verletzte

Solch eine rabenschwarze Verletzungsserie stellt die Stäfner U19-Junioren vor grosse und höchst unangenehme Herausforderungen. Neben Fadri, Noam, Samuel, Julian, Joel und Luc sind nun mit Leander und Linard insgesamt acht Spieler verletzt. Wer nun meint, dass wir nun alle den Kopf hängen lassen und aufgeben, der täuscht sich gewaltig. Hoffnung besteht durchaus, dass der eine oder andere Spieler ab Januar wieder einsatzbereit sein könnte. Anlass zu Optimismus gibt zudem auch die trotzige Reaktion mit den verschiedenen Aufholjagden in teils aussichtlosen Spielsituationen der vergangenen Wochen. Dieser Kampfgeist wird in Zukunft mehr denn je gefragt sein. Verschiedene Ergänzungsspieler können nun beweisen, dass auch sie bereit sind den Abstiegskampf anzunehmen, um schon bald die dringend benötigten Punkte ins Trockene zu bringen. Vor der Weihnachtspause folgen noch die Spiele gegen Bern und das wichtige Spiel gegen Wädenswil. Nun heisst es einmal mehr die Ärmel hochkrempeln, durch fleissiges Training besser werden und, allen Widrigkeiten zum Trotz, positiv nach vorne zu blicken.

Autor: Fabian Baumgartner