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U19 verliert auch gegen Gossau

Nach ganz schwachen 20 Minuten zu Beginn der zweiten Halbzeit verlieren die Stäfner U19-Junioren gegen Gossau 27:33. Damit kassieren sie die bereits achte Niederlagen im zwölften Pflichtspiel und befinden sich am Tabellenende.

Begonnen hatte das Spiel gegen die St. Galler durchaus ansprechend. Die Stäfner nahmen den Abstiegskampf an, übernahmen das Spieldiktat und sorgten mit einer engagierten Leistung immer wieder für sehenswerte Aktionen. Besonders die Deckung wusste zu Gefallen. Vorne kam der Angriff je länger die erste Hälfte dauerte desto mehr ins Stocken. Trotzdem konnte das Spielgeschehen bis zur Halbzeitpause mit 15:15 noch ausgeglichen gestaltet werden.
Mit dem Start der zweiten Hälfte folgten leider die wohl schwächsten 20 Minuten in dieser Saison, die bei einigen treuen Zuschauern ein Déjà-vu an die Startphase in Möhlin hervorrief. In der Deckung vom konstante hohen Gossauer Tempo überfordert und im Angriff ohne jegliche Durchschlagskraft vermochten die Stäfner in dieser Phase die vielen Verletzungen nicht mehr zu kompensieren. Nach einem Time-out in der 49. Minute beim Stand von 21:30 fing sich der Gastgeber einigermassen wieder und spielte das bis dahin längst entschiedene Spiel wenigstens mit Anstand zu Ende. Zum Schluss liefen die Stäfner U19-Junioren einmal mehr mit hängenden Köpfen und enttäuschten Gesichtern als Verlierer vom Feld.
Von den geforderten vier Punkten aus den letzten drei Spielen, gab es ein Unentschieden gegen Pilatus sowie die beiden schmerzvollen Niederlagen gegen Gegner in Reichweite aus Möhlin und Gossau. So erstaunt es nicht, dass sich die Stäfner im Tabellenkeller wiederfinden. Dieser zweitletzte Tabellenplatz wiederspiegelt die aktuellen Stärkenverhältnisse zwar höchst ungeniessbar aber eben doch auch sehr realistisch. Nun heisst es als ein starkes Team zusammenzustehen, sich aufzurappeln und mit harten Trainingseinheiten wieder besser werden. Nur so können die nächsten Gelegenheiten für dringend benötigte Punkte genutzt werden. Bis zur Weihnachtspause folgen noch die Spiele gegen Suhr, Bern und Wädenswil/Horgen. Man darf gespannt sein, ob das Coaching-Duo Bienz/Baumgartner die Lösungen finden kann, um das umherfliegende Abstiegsgespenst im neuen Jahr so schnell wie möglich zu vertreiben.

Autor: Fabian Baumgartner