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25:30 verloren

Die Stäfner, die nach dem zuletzt knappen Sieg im Cup, neuen Mut gefasst haben, starteten furios in die Partie gegen die SG Lakeside Thun Steffisburg. Dank einer konsequenter Deckungsarbeit und dynamischen Angriffsspiel erspielten sich die Einheimischen nach zehn Minuten gleich einen Drei-Tore-Vorsprung. Danach verletzte sich mit Fadri Kägi leider ein Leistungsträger, der offensiv viel Tempo ins Spiel gebracht und defensiv solid agiert hatte. Nach seinem Tor zum Stande 5:2 blieb er ohne Fremdeinwirkung mit Schmerzen am Knie am Boden liegen. Wir wünschen Fadri an dieser Stelle nochmals von Herzen alles Gute und hoffen auf eine schnelle Genesung.
Die Gäste aus Thun nutzten diese kurze Schockstarre konsequent aus und kamen rasch wieder heran. So entwickelte sich eine attraktive erste Hälfte deren Skore nach 30 Minuten zurecht ausgeglichen war (11:11). Mit der Leistung in dieser ersten Hälfte darf man gegen den Tabellenzweiten durchaus zufrieden sein.
Nach dem Pausentee schaltete der Favorit sofort einen Gang höher und konnte sich gegen schläfrig und im Abschluss ungewohnt fehlerhafte Stäfner absetzen. Nach 45 Minuten und einem 5-Tore-Rückstand sah sich Coach Bienz zu einem Time-out gezwungen und formierte die Deckung neu. Die Massnahmen zeigten Wirkung und das Heimteam kam näher ran. Dank einer erneut kämpferischen guten Leistung lagen wenige Minuten vor Schluss bei einem 3-Tore Rückstand die Punkte wenigsten ansatzweise noch in Sichtweite. Schlussendlich entschied Thun die Partie aber dank einem nun stark aufspielenden Rückraum und einer härteren Gangart in der Deckung das Spiel mit 25:30 diskussionslos für sich.

Zwischenbilanz
Das beinahe ausgeglichene Torverhältnis spricht nach sechs Spielen bei lediglich einem Vollerfolg für sich. Wir sind bisher mit den gezeigten Leistungen durchaus zufrieden. Die bisherigen Gegner werden Ende Saison mit Sicherheit allesamt um die vordersten Plätze mitspielen. Für die teils tollen Leistungen fühlen wir uns insgesamt bisher aber noch zu schlecht belohnt. Der Leistungsunterschied zu den Spitzenteam ist zwar deutlich, aber bei weitem nicht so gross, als es die Tabelle vermuten lässt. Wir bleiben realistisch und versuchen durch fleissiges Training uns stetig weiter zu entwickeln.
Aus all diesen Erfahrungen gilt es nun das Positive mitzunehmen und den Blick nach vorne zu richten. In den nächsten drei Meisterschaftsspielen müssen gegen Gegner in Reichweite mindestens vier Punkte her, wenn man ein Wörtchen mitreden will um einen Platz im Mittelfeld dieser U19 Elite Gruppe. Die Stäfner haben, trotz den knappen Niederlagen, bisher gezeigt, dass mit einer geschlossenen und kämpferischen Teamleistung in dieser Saison noch vieles möglich ist.
Erst aber folgt am kommenden Freitag ein Cup ein Auswärtsspiel in Arbon. Da wollen die Stäfner alles daransetzen, eine Runde weiter zu kommen und sich so den nötigen Schwung für die kommenden Herausforderungen in der Meisterschaft zu holen. 

Autor: Fabian Baumgartner