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29:29-Unentschieden gegen Handball Züri Oberland 2

Am Samstag spielte unser Herren Drüü womöglich das letzte Spiel für dieses Jahr auswärts in Pfäffikon in der Turnhalle Mettlen. Das letzte Spiel könnte es aufgrund des Coronavirus sein, welcher uns keine Aussicht auf Besserung gibt. Wir hoffen natürlich, dass der Trainings- und Spielbetrieb möglichst aufrecht erhalten werden können. Seltsam fühlt es sich aber trotzdem an, wenn wir auf der Tribüne, in den Garderoben und auch vor der Halle ständig mit der Maske herumlaufen müssen. Nichtsdestotrotz freuten wir uns auf die Auswärtspartie gegen Handball Züri Oberland 2. Viel konnten wir nicht über diesen Gegner herausfinden, wir wussten, dass die Oberländer mit zwei Niederlagen schwach in die Saison gestartet waren. Überraschend stand gegen uns der Ex-Stäfner Goalie Christoph Nick auf dem Matchblatt des Heimteams. Dieser spielt normalerweise in der 1. Mannschaft.

Der Beginn  verlief für uns etwas harzig. Ob dies daran lag, dass wir mit einem Haftspray des Gastgebers statt mit unserem geliebten Harz spielen mussten? Trotzdem konnten wir mit dem Heimteam mithalten und keines der beiden jungen 3.-Liga-Teams konnte sich absetzen. Schon früh stellte man auf beiden Seiten fest, dass der Unparteiische extrem Mühe mit dem schnellen Spielfluss beider Teams hatte. Es wurden Aktionen gepfiffen, welche nie so passiert sind, dafür klare technische Fehler nicht. Das einzig Positive daran war, dass dies auf beide Seiten über die komplette Spieldauer der Fall war.
Bis zur Halbzeit konnte sich das Heimteam eine 15:14-Führung erspielen.

Auch in der zweiten Halbzeit konnte sich kein Team absetzen. Nun stand Christoph Nick im Tor der Gastgeber. Er zeigte gegen seinen Ex-Verein eine beachtliche Leistung. Aber wir gaben uns kämpferisch und wollten dieses Ding noch holen. Wir erzielten unsere Tore meistens schnell, konzentrierten uns auf die Defensive. Da der Schiedsrichter praktisch nie Zeitspiel anzeigte und die Pfäffiker gefühlt in jedem Angriff in der letzten Viertelstunde soviele Schritte machen durften, wie sie gerade Lust hatten, gelang es auch uns nicht, davonzuziehen. Zwar konnten wir zehn Sekunden vor Schluss mit 29:28 in Führung gehen, doch leider kassierten wir hinten mit der Schlusssirene den Ausgleich.

Dieses 29:29-Unentschieden war ein schlechter Lohn für eine gute zweite Halbzeit. Trotzdem war die Punkteteilung verdient und beide Mannschaften waren über das ganze Spiel sehr fair. Nun stehen wir mit zwei Siegen, einem Unentschieden und einer Niederlage momentan auf dem 3. Platz der Tabelle. Diesen Platz möchten wir mindestens verteidigen. Sollte uns Corona keinen Strich durch die Rechnung machen, haben wir am nächsten Samstag, 31.10., um 19.15 Uhr gegen Rüti-Rappi-Jona auf dem Frohberg die Chance dazu.

Autor: Nici Wey