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Ari Fueter tritt zurück

Eine Kopfverletzung zwingt Ari Fueter dazu, seine Aktivkarriere zu beenden. Der 20-jährige Torhüter im NLB-Kader von Handball Stäfa soll dem Verein aber in einer noch zu definierenden Aufgabe erhalten bleiben.

Im Sommer hatte Fueter im Training einen Ball an den Kopf erhalten. Die daraus resultierende Hirnerschütterung - die bereits sechste in seiner Karriere - zwang ihn vorerst zu einer Pause. Nun haben ihm die behandelnden Ärzte den Rücktritt nahegelegt. „Es ist sehr hart für mich“, sagt der 20-Jährige. Aber das Risiko für Folgeschäden sei einfach zu gross. Fueter steht bereits als Juniorentrainer, er betreut in Stäfa das U11+, im Einsatz. Dieses Engagement will er fortführen und so dem Verein etwas zurückgeben. „Ich bin hier immer sehr gut unterstützt worden“, lautet seine Begründung.

„Es ist schade, dass ein Spieler in seinem Alter schon die Schuhe an den Nagel hängen muss. Aber nach so vielen Kopfverletzungen sollte man das Glück nicht herausfordern“, meint Teammanager Daniel Perisa. „Wir wünschen Ari alles Gute für seine Zukunft und hoffen, er wird Handball Stäfa erhalten bleiben.“ Die Stäfner Verantwortlichen werden Fueter im Rahmen des NLB-Heimspiels am Freitagabend gegen die Kadetten Espoirs gebührend verabschieden.

2017 hatte Ari Fueter von GC Amicitia Zürich auf den Frohberg gewechselt. Primär stand er zuerst bei den U19-Elite-Junioren zwischen den Pfosten, verzeichnete aber auch Einsätze im „Zwei“ in der 2. Liga und bei Uster und später Frauenfeld in der 1. Liga. In der Nationalliga B debütierte er im Mai 2018 gegen den RTV Basel. In der vergangenen Saison brachte er es noch zu sechs Einsätzen für die Lakers.

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