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Stäfa ist erster Viertelfinalist

Stäfa steht als erster Viertelfinalist im Schweizer Cup fest. Der B-Klub vom rechten Seeufer setzte sich auswärts gegen die SG Horgen/Wädenswil aus der 1. Liga letztlich standesgemäss 37:25 durch.
In den ersten 20 Minuten gestaltete der 1.-Liga-Tabellenführer vom linken Ufer das Geschehen ausgeglichen. Die Gäste, die den weniger gestandenen Akteuren von Beginn an Einsatzzeit gewährten, leisteten sich die eine oder andere Ungenauigkeit – sowohl im Angriff als auch in der Verteidigung. So vermochte Horgen/Wädenswil immer wieder den Anschlusstreffer zu erzielen. Letztmals gelang dies Yanick Schuler mittels Penalty zum 8:9 in der 22. Minute. Danach setzten sich die Stäfner vorentscheidend auf 10:18 ab. «Es war toll, einmal von Beginn an spielen zu können», meinte Cédric Zimmermann, dessen Auftritt nach vier Treffern und einem Schlag auf die Nase allerdings vorzeitig endete.
Die unterklassigen Gastgeber agierten gefällig, vermochten aber ohne Linkshänder im rechten Rückraum zu wenig Druck aufzubauen. Die grösste Gefahr ging so von Jerôme Zuber aus. «Wir hätten gerne eine Überraschung geschafft. Stäfa war aber auf jeder Position konsequenter und hat verdient gewonnen», sagte Ole Bull, der Trainer der SG Horgen/Wädenswil. Die Cuppartie war für ihn eine schöne Zugabe. Jetzt gelte die ganze Konzentration wieder der Meisterschaft, in der es seinem Team sehr gut laufe.
Bei Stäfa nutzten die Junioren Fadri Kägi und Noam Leopold in der zweiten Halbzeit die Chance sich zu präsentieren. Kägi liess im Rückraum seine Schnelligkeit aufblitzen, Leopold demonstrierte sein Wurfrepertoire am linken Flügel und erzielte fünf Treffer.

Die restlichen Achtelfinals finden erst in einer Woche statt. Die Auslosung der Viertelfinals erfolgt am Sonntag, 20. Oktober. Aller Voraussicht nach dürften die Stäfner dannzumal auf einen NLA-Klub treffen.

Telegramm
Cup-Achtelfinal: Horgen/Wädenswil - Handball Stäfa 25:37 (10:18)
Waldegg. 120 Zuschauer. SR: Joss/Ouardani. Torfolge: 1:1, 1:3, 3:4, 4:6, 8:9, 8:11, 9:17, 10:18; 13:23, 16:27, 16:30, 20:33, 25:37. Strafen: 5-mal 2 gegen Horgen/Wädenswil, 6-mal 2 Minuten gegen Stäfa. – Horgen/Wädenswil: Hofer/Bass/Schäfer; Smayra (1), Marc Kummer, Ziegler (3), Pfister, Gerster (1), Schuler (3/3), Sebele (4), Luc Kummer (2), Platz (1), Zuber (5), Wünsch (5). - Stäfa: Frei/Murbach (ab 31.); Kägi (2), Bächtiger (2), Ardielli (2/1), Vernier (1), Brunner (6), Schwander (5), Sarac (4), Leopold (5/1), Zimmermann (4), Barth (3), Fukuda (1), Gretler (2). - Bemerkungen: Stäfa ohne Bleuler und Maag (beide geschont). Time-out: Horgen/Wädenswil (27./9:14).

1920 Cup Horgen