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Im Cup eine Runde weiter

Handball Stäfa wird in der 1. Hauptrunde des Schweizer Cups auswärts gegen den Erstligisten Frauenfeld seiner Favoritenrolle letztlich gerecht und gewinnt souverän 37:28.

Nach fünf Minuten und dem vierten Treffer in Folge schienen die Stäfner ihr Potential auf dem Feld umsetzen zu können. Rico Gretler schoss den NLB-Klub 5:2 in Front. Gleich zweimal konnten die Gäste in der Folge in Überzahl agieren. Doch statt sich weiter abzusetzen, musste sie die Thurgauer wieder aufschliessen lassen. Nach einer Viertelstunde lagen die Unterklassigen sogar 9:8 in Front. Bis zum nächsten Treffer Frauenfelds verstrichen jedoch über sechs Minuten, in welchen sich die Stäfner auf 12:9 abzusetzen vermochten. Zur Pause hatten sie ihr Polster bereits auf 18:12 verdoppelt.

In der zweiten Halbzeit kam keine Spannung mehr auf. Zwar kassierten die Gelbschwarzen mehr Gegentreffer, als nötig gewesen wären, da sie ihre Torproduktion jedoch am Laufen hielten, feierten sie letztlich einen standesgemässen Sieg. Damit löste der Seeklub, bei dem Linard Martis mit neun Toren am meisten Treffer verbuchte, das Ticket für die Sechzehntelfinals. (db)

Cup, 1. Hauptrunde: Frauenfeld (1.) - Handball Stäfa (NLB) 28:37 (12:18)
Rüegerholz. 50 Zuschauer. SR: Grünig/Nauer. – Torfolge: 2:1, 2:5, 6:6, 7:8, 9:8, 9:12, 11:13, 12:18; 14:21, 17:22, 19:27, 22:30, 26:35, 28:37. – Strafen: 7-mal 2 Minuten gegen Frauenfeld, 2-mal 2 Minuten gegen Stäfa. – Stäfa: Amrein (2 Paraden)/Kusnandar (5); Kägi (3), Bächtiger, Schmidt (4), Ardielli, (4/1), Müller (1), Vernier (3), Honegger (3), Martis (9), Zeller (2), Stocker (1), Rinderknecht (5/1), Gretler (2).

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