Lakers-1.jpg

Alle Luken dicht

Nach kurzen Anlaufschwierigkeiten schlägt Handball Stäfa im Nachholspiel die SG Yellow/Pfadi Espoirs in Winterthur souverän 27:14.

In der Startphase scheiterten die Gäste oft und von verschiedenen Positionen an Keeper Charlot Klieber. Bloss Mathias Müller fand einen Weg, um den 28-jährigen Yellow-Goalie zu bezwingen. Drei Treffer des Stäfner Rückraumspielers waren nötig, um den Seeklub erstmals zum 3:2 in Führung zu bringen. Damit war der Bann allerdings gebrochen und auch Müllers Teamkollegen kamen zu Torerfolgen. Weil gleichzeitig auch die Defensive mit Torhüter Ramon Kusnandar stabiler wurde, führten die Stäfner nach zwölf Minuten 6:2.

Ein Time-out von Yellow/Pfadi-Coach Stevan Kurbalija, der einst als Kreisläufer auf dem Frohberg aktiv war, brachte den Stäfner Angriffsmotor nur vorübergehend ins Stocken. Bis zur Pause schufen sich die Seebuben eine 9-Tore-Führung. Selbst durch eine doppelte Unterzahl während 90 Sekunden in der Anfangsphase der zweiten Halbzeit liessen sich die Stäfner nicht mehr von der Siegerstrasse abbringen.

Bächtiger wieder dabei

Positiv zu vermerken war neben dem ersten Auswärtssieg das Comeback von Moritz Bächtiger nach überstandener Knieblessur. Zudem kassierten die Stäfner so wenige Gegentore wie schon lange nicht mehr. Beim 30:18 über Kreuzlingen am 14. Dezember 2019 hatten sie letztmals weniger als 20 Tore zugelassen.

Am Samstag um 16.30 Uhr empfangen die Gelbschwarzen den BSV Stans auf dem Frohberg. Ein Wiedersehen mit der SG Yellow/Pfadi Espoirs gibt es bereits am 20. November im Cup-Sechzehntelfinal in Altdorf. (db)

NLB: SG Yellow/Pfadi Espoirs - Handball Stäfa 14:27 (7:16)
AXA Arena. 50 Zuschauer. SR: Fallegger/Leu. – Torfolge: 2:1, 2:6, 3:8, 4:10, 5:13, 7:16; 10:19, 12:23, 14:27. – Strafen: 1-mal 2 Minuten gegen die SG Yellow/Pfadi, 5-mal 2 Minuten gegen Stäfa. – Yellow/Pfadi: Klieber (4 Paraden)/Maierhofer (4); Krügel (1), Lioi (1), Glaus, Wanner, Wuffli (2), Siegrist, Zingg, Ruh (3), Baumann (3), Romer (1), Bucher (3). – Stäfa: Kusnandar (12 Paraden); Kägi (1), Bächtiger, Ardielli (4), Müller (10/1), Linus von Dach, Vernier (1), Nishida (2), Lukas von Dach (1), Zeller (1), Rohde (1), Stocker (3), Rinderknecht (1), Zimmermann (1), Barth (1). – Bemerkungen: Stäfa ohne Honegger, Maag und Schwander (alle verletzt). Time-outs: Yellow/Pfadi (12./2:6, 46./12:21, 55./13:25). 18. Kusnandar hält Penalty von Wuffli (3:7). 47. Müller verschiesst Penalty (12:21).

2122 NLB yellow a1

Als zehnfacher Torschütze ragte Mathias Müller aus dem Stäfner Kollektiv hervor.