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Sieg mit neuen Kräften im Rückraum

Im ersten NLB-Spiel 2021 feierten die Stäfner gegen Steffisburg einen 33:26-Auswärtssieg. Die Gelbschwarzen, die verletzungsbedingt ohne ihre Stammrückraumspieler Lukas Maag und Dominic Schwander auskommen mussten, benötigten einige Minuten, um sich in der neuen Formation zurecht zu finden. Prompt gingen die Berner Oberländer 3:1 in Führung. Mit vier Treffern in Folge rissen die Gäste das Zepter jedoch an sich und gerieten in der Folge nur noch ein einziges Mal (10:11) in Rückstand. Mit der Umstellung auf eine 5:1-Verteidigung stellten die Stäfner die Berner sogleich wieder vor Probleme und zogen bis zur Pause auf 16:13 davon.

Cédric Zimmermann und Gulliver Stocker machten als Ersatzleute im Rückraum eine gute Figur. Sie brachten viel Zug aufs Tor und totalisierten zusammen sieben Treffer. Fünf Minuten vor Schluss erhöhte Yuki Nishida die Differenz auf zehn Tore. Trainer Philipp Seitle gewährte in der Schlussphase der jungen Garde um Fadri Kägi, Luc Honegger, Leander Zeller und Lukas von Dach Auslauf. Mangelndes Wettkampfglück der Stäfner liess die Steffisburger, welche weiterhin die rote Laterne tragen, noch auf 26:33 aufschliessen.

Stäfas Assitenztrainer Mike Felder sprach hernach von einer tollen kämpferischen Leistung einer sehr jungen Mannschaft. «Wir haben sehr diszipliniert dieses wichtige Auswärtsspiel gewonnen. Am Thunersee hatten wir in den letzten Jahren immer Mühe. Wir von der Trainercrew sind stolz auf das Team, wie es nach der langen Wettkampfpause und der Verletzung von Luki dieses Spiel so souverän gewonnen hat. Alle Spieler sind jetzt wieder im Rhythmus und wir freuen uns auf die nächsten Aufgaben.» Diese bestehen aus zwei Heimspielen. Am kommenden Samstag ist Möhlin auf dem Frohberg zu Gast, am 30. April der STV Baden. 

Das Zeichen für Maag

Die Stäfner traten in Thun mit einem speziellen Aufdruck auf dem rechten Ärmel ihrer Trikots an. Ein schwarzes Herz umrahmt eine 8, die Nummer von Lukas Maag. Der Captain hatte sich beim Re-Start am 1. April im Cup-Achtelfinal gegen Endingen schwer verletzt. Er fehlt dem Team nicht bloss als Spieler auf dem Feld sondern auch als Mensch.

NLB: TV Steffisburg - Handball Stäfa 26:33 (13:16)
Lachen, Thun. 0 Zuschauer. SR: Häner/Maurer. - Torfolge: 3:1, 3:5, 5:6, 6:9, 8:9, 11:10, 11:13, 13:14, 13:16; 14:18, 16:18, 17:21, 18:25, 19:27, 22:30, 26:33. - Strafen: 4-mal 2 Minuten gegen Steffisburg, 6-mal 2 Minuten gegen Stäfa. - Stäfa: Frei (2 Paraden)/Kusnandar (1 Tor/8); Kägi, Bächtiger (4), Ardielli, (7/3), Vernier (1), Nishida (2), Lukas von Dach, Honegger, Zeller, Stocker (3), Rinderknecht (2), Leopold (8/4), Zimmermann (4), Barth (1). - Bemerkungen: Stäfa ohne Affentranger, Gretler, Maag, Murbach und Schwander (alle verletzt). Time-outs: Steffisburg (6:9/16., 43./18:25); Stäfa (50./20:27). 22. Leopold wirft Penalty daneben (10:10). 48. Brenzikofer hält Penalty von Ardielli (19:26).

 2021 aermel8