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Die Seebuben unterliegen beim TSV Fortitudo Gossau mit 21:26 und verpassen den Aufstieg.



Nur 16 Minuten fehlten den Gelb Schwarzen vor dem Wiederaufstieg. Nach 44 Minuten stand es 17:17 und die Welt für die Milicic-Truppe sah perfekt aus. Danach brachen alle Dämme, auch wegen einer unnötigen Zeitstrafen und Forti nutzte danach jeden Fehler der Seebuben gnadenlos aus. Für die Lakers, die von mehr als 200 Fans grossartig unterstützt wurden, bleibt trotzdem sehr viel Positives übrig. Sie haben Gossau mehr als Paroli geboten und werden aus den begangenen Fehlern dieser Spielzeit lernen und in der kommenden Saison wieder das Ziel „Aufstieg“ ausgeben. Bis auf das Torhüterduo Marius Aleksejev/Fabian Pellegrini und Damien Guignet bleibt der Stamm des Teams zusammen.

Von Beginn an sahen die über 1000 Fans in der Buechenwaldhalle ein Kampfspiel, dass von den Fehlern und der Nervosität lebte. Fortitudo wusste, dass es schnell vorlegen musste, denn ihnen war bekannt, dass die Lakers konditionell voll auf der Höhe sind. Das klappte auch bis zur 15. Minute, doch dann waren die Seebuben hellwach, auch dank der Umstellung im Tor. Fabian Pellegrini gab der Lakers-Defensive mehr Halt und es stand nach 24 Minuten 10:10. Die Fürstenländer mussten nochmals das Gaspedal richtig durchdrücken, um mit einem glücklichen 14:12 in die Pause zu gehen.

Nach dem Wechsel wurde es noch heftiger in den Abwehrreihen. Kaum Abschlüsse, mehr Nervosität. Beide Teams warteten auf Fehler und die machten die Lakers. Nach dem 17:17 durch Christian Vernier in der 44. Minute war die Lakers-Welt in Ordnung, doch danach zogen dunkle Wolken auf. Zeitstrafe für Mikkel Madsen und danach das 19:17 für Gossau und dann unnötigerweise das 20:17 durch Forti-Torhüter Busa. Ein Gegentor, so unnötig wie ein Kropf. Von diesem 3-Tore-Rückstand erholten sich die Seebuben nicht mehr. Gossau spielte sich in einen Rausch und je kürzer es zur Schluss-Sirene ging, desto hektischer wurden logischerweise die Abschlüsse der Lakers.

Das 26:21 für den TSV Fortitudo Gossau war schlussendlich verdient, weil es der NLA-Verein zu jeder Zeit schaffte, die Fehler der Gäste aus Stäfa auszunutzen und über die besseren Nerven verfügte. Bei den Lakers überzeugte das Team auf der ganzen Linie mit Kampf und Moral, doch nach dem 5-Tore-Lauf der Gossauer zwischen der 45. und 52. Minute war es um die geistige Frische der Gelb Schwarzen geschehen. Gerne hätten die Lakers den Wiederaufstieg in den kommenden Tagen gefeiert. Trotzdem geht es jetzt erst einmal ein paar Tage in die Sonne und dann steigt schon die Vorbereitung auf eine weitere Spielzeit in der NLB. Aber das ist heute Abend sehr weit entfernt. Ist auch gut so!!!!

Swiss Handball League, Männer NLA/NLB, Auf-/Abstiegsrunde, 2. Runde
TSV Fortitudo Gossau - Lakers Stäfa 26:21 (14:12)
Samstag, 20. Mai 2017, 17.30 Uhr, Gossau Buechenwald, 1000 Fans
Schiedsrichter: Buache André Philipp / Meyer Marco
Zeitstrafen: 2mal 2 Min. für Gossau, 3mal 2 Min. für Stäfa
Team Time-Outs: TSV Fortitudo Gossau (24:00/10:10, 53:11/22:18, 59:30/25:21); Lakers Stäfa (15:01/8:5, 41:10/16:14, 50:33/22:17)

Spielfilm: 0:1, 4:3, 6:4 (9.), 8:5 (15.), 9:8 (19.), 10:10 (24.), 13:11 (29.), 14:12 HZ; 14:13, 16:13 (36.), 17:15, 17:17 (44.), 20:17 (48.), 22:17 (51.), 22:19 (55.), 24:19 (57.), 26:21 (Ende)

TSV Fortitudo Gossau: Busa/Jochum; Ham 3, Weingartner 3, Dedaj 1/1, Wild, Mächler 2, Oertig 1, Bucher, Harder 1/1, Würth 3, Züger 2, Mauchle, Graf 2, Bösch 2, Piske 5;
Lakers Stäfa: Aleksejev/Pellegrini; Lechner, Valentakovic 4, Lepp 2, Ardielli, Kun 3, Schlumpf 1, Vernier 2, Madsen 3/2, Guignet 3, Brunner 3/2, Bleuler, Maag;

Bemerkungen: Gossau komplett; Lakers Stäfa ohne Milosevic, Barth (beide verletzt), Frei, Stocker (beide HCGS 2), Hüppi (nicht im Aufgebot); 25. Graf (Gossau) verschiesst 7m;

Alexander Kuszka

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