IMG 0510Torreicher Jahresabschluss auf dem Frohberg

Die Lakers haben das letzte Saisonspiel des Jahres gegen den RTV 1879 Basel mit 31:34 (17:18) verloren. Die ohne neun Kaderspieler angetretenen Seebuben zeigten dem verlustpunktfreien Leader über die gesamte Spieldauer die Stirn und mussten am Ende dem kraftraubenden Spiel Tribut zollen. 

Wer dachte, dass Basel leichtes Spiel hätte ob der Dezimiertheit der Lakers, täuschte sich gewaltig. In den ersten Minuten neutralisierten sich beide Teams, ehe dann der Torezauber begann. Da Topscorer Rares Jurca sich zwei Fehltritte beim Siebenmeter leistete und nicht in Tritt kam, waren die Gelb Schwarzen ebenbürtig und mutig. Der Mut wurde belohnt und es ging hin und her – zur Freude der 340 Fans auf dem Frohberg. Die Basler führten schon mit 3 Toren Vorsprung, doch die schnellen Seebuben konnten kurz vor der Pause wieder dran kommen. Lichtgestalt in Halbzeit 1 war Tino Valentakovic: 6 Treffer meist aus luftiger Höhe, aber auch 6 leichte Fehler in der Offensive. Er war Sinnbild für eine schwungvolle, aber auch manchmal zu lässige Haltung der Gelb Schwarzen.

Zu Beginn der zweiten Halbzeit warteten die kritischen Fans darauf, wann der Gastgeber einbrechen würde. Die Schlumpfs oder Madsens hatten keine Auszeiten und es war ihnen im Geishct anzusehen, wie viel Kraft der Kampf gegen Goliath gekostet hatte. Doch die Seebuben blieben dran und ärgerten die Basler weiter. Rares Jurca und Florian Goepfert kamen aber auch in Fahrt und zeigten den Lakers, warum sie meist den Unterschied in der NLB ausmachen. Es dauerte bis 10 Minuten vor der Schlusssirene, ehe sich die Lakers fast ergeben mussten. Der Rückstand wurde immer grösser und der Kopf machte nicht mehr mit. Das 34:31 aus Sicht des übermächtigen Leaders ging in Ordnung, aber nicht in dieser Höhe.

Die Lakers kassierten heute die sechste Saison-Niederlage, die zweite auf dem Frohberg und gehen trotzdem mit einem guten Gewissen in die Winterpause. Sie haben heute ohne neun Kaderspieler gezeigt, was sie können und dass das Team funktioniert. Jetzt heisst es Wunden lecken, Verletzungen auskurieren und im 2018 angreifen. Nach Basel hat sich ein breites Verfolgerfeld aufgetan und da möchten die Lakers im Frühjahr in voller Pracht dabei sein. Jetzt wünschen wir allen Fans, Sponsoren, der Nachwuchsabteilung und allen Helferinnen und Helfern ein besinnliches Weihnachtsfest und einen guten Rutsch und hoffen, dass wir auch im kommenden Jahr wieder die jüngsten Handballerinnen und Handballer (wie heute die Stäfner Handballschule, Foto) begeistern können.

Swiss Handball League, Männer NLB, Hauptrunde, 13. Runde
Lakers Stäfa vs RTV 1879 Basel 31:34 (17:18)
Samstag, 16. Dezember 2017, 16.30 Uhr, Stäfa Frohberg, 340 Fans
Schiedsrichter: Reto Andreoli/Raymond Leu
Zeitstrafen: 2mal 2 Min. für Stäfa; 3mal 2 Min. für Basel
Team Time-Outs: Lakers Stäfa (23:31/11:13, 46:11/23:26); RTV 1879 Basel (17:26/11:9, 54:02/26:30, 58:55/30:33)

Spielfilm: 1:0, 1:2 (5.), 3:3, 5:3 (8.), 5:6 (10.), 8:8, 11:9 (18.), 11:11, 11:13 (24.), 12:15, 15:15 (28.), 17:18 (HZ), 18:18, 19:21, 21:21 (37.), 23:26 (47.), 25:29 (50.), 27:32 (56.), 31:34 (Ende);

Lakers Stäfa: Frei/von Wyl (4.-30. und 37.-51.); Valentakovic (8), Ardielli (5), Rizvan (1), Schlumpf, Vernier (3), Madsen (6/2), Brunner (6), Yada (2), Hara;
RTV 1879 Basel: Pažemeckas/Pfister (7.-30.); Hylkén (2), Berger, Goepfert (8/1), Stamenov (3), Ebi (1), Joncev, Jurjevic (4), Attenhofer, Basler (7), Ahmetasevic (1), Jurca (8), Meier;

Bemerkungen: Lakers Stäfa ohne Maag, Barth, Cibere und Felder (alle verletzt), Piske (gesperrt), Hüppi, Lechner, Zimmermann, Bächtiger (alle nicht im Aufgebot); Basel ohne Gardent und Steiner; 3. Jurca (Basel) schiesst 7m an die Latte; 16. Von Wyl (Stäfa) hält 7m von Jurca; 37. Jurcevic (Basel) schiesst 7m an die Latte;

 

Alexander Kuszka, Foto: Silvio Solenthaler

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