Zimmermann DSC00049Cédric Zimmermann mit NLB-Premieren-Tor

Die Lakers haben das erste Heimspiel der NLB-Saison bravourös gemeistert. Gegen die SG Yellow/Pfadi Espoirs gab es einen 35:20-Heimsieg für die Gelb Schwarzen. Gegen das Team des Ex-Stäfners Stevan Kurbalija hatten die Hausherren nie Probleme und hätten dieses Spiel sogar noch höher gewinnen müssen.

Es hatte schon nach 6 bis 7 Minuten den Charakter eines Trainingsspiels in der Halle für alle, ohne die Leistung der Gäste schmälern zu wollen. Die Eulachstädter leisteten sich zu viele Fehler und hatten in der Defensive über 60 Minuten lang Probleme. So mussten die Lakers nie an ihr Limit gehen und hatten nach 20 Minuten das Spiel für sich entschieden. Und als es nur noch eine Frage der Höhe des Entstands war, verfielen wieder einige in den Trott der Schönspielerei und der unterschwelligen Überheblichkeit. Vielleicht waren sie an diesem Nachmittag einfach nur überrascht ob der schwachen Leistung des Kontrahenten.

Nach dem Wechsel kam Luca Frei für Jakub Cibere und der Youngster machte seine Sache perfekt. 10 Paraden in 30 Minuten sprechen eine eigene Sprache. Die Lakers waren weiterhin hellwach und die jungen Winterthurer konnten nichts mehr entgegenwerfen. Mit einer fünfminütigen Schwächephase nach 45 Minuten läuteten die Lakers dann die Schlussphase ein, in der sie den Vorsprung von 10 auf 15 Tore ausbauten. Besonders erfreulich war neben den starken Leistung von Luca Frei auch, dass Moritz bächtiger und Cédric Zimmermann aus dem eigenen Nachwuchs für Lichtblicke sorgten. Letzterer konnte sogar seinen Premierentreffer in die NLB erzielen. Neben den zwei Punkten für die Lakers war dies wohl ein Highlight an diesem Nachmittag.

Am kommenden Samstag wird es wohl nicht so einfach werden für die Lakers. Dann müssen sie in der gefürchteten Badener Aue antreten. Der Gastgeber heisst aber nicht STV Baden, sondern HSG Siggenthal/Vom Stein Baden. Spielbeginn ist 19 Uhr.

Swiss Handball League, Männer NLB, Hauptrunde, 2. Runde
Lakers Stäfa - SG Yellow/Pfadi Espoirs 35:20 (17:10)
Samstag, 16. September 2017, 16.30 Uhr, Stäfa Frohberg, 350 Zuschauer
Schiedsrichter: Daniel Baumann / Gioacchino Cristallo
Zeitstrafen: 3mal 2 Min. für Stäfa; 3mal 2 Min. für Yellow/Pfadi
Team Time-Outs: Lakers Stäfa (16:34/9:5, 44:38/25:17); SG Yellow/Pfadi Espoirs(13:04/8:4, 35:31/20:12, 53:00/29:18)

Spielfilm: 0:1, 3:1 (4.), 6:3 (11.), 10:6 (18.), 15:7 (25.), 15:10 (28.), 17:10; 17:11, 20:12 (36.), 21:16 (39.), 25:16 (44.), 27:17 (50.), 30:18 (54.), 33:19 (58.), 35:20;

Lakers Stäfa: Cibere/Frei (ab 31.); Bächtiger, Valentakovic (5), Ardielli (2), Rizvan, Schlumpf (6), Vernier (2), Madsen (7/2), Brunner (6/1), Piske (2), Maag (4), Zimmermann (1);
SG Yellow/Pfadi Espoirs: Schaub; Blumer, Heer (1), Zehnder (7), Watkins, Lutz (1), Murri (2), Köller, Schönfeldt (1), Parkhomenko (4), Bräm (3/2), Schärer (1/1;

Bemerkungen: Lakers Stäfa ohne Barth, Felder (beide rekonvaleszent), Hara, Yada (beide noch in Japan), Lechner, Hüppi, von Wyl (alle nicht im Aufgebot); SG Yellow/Pfadi Espoirs ohne Steden (nicht eingesetzt), Wuffli, Maritz, Keller (nicht im Aufgebot); 48. Staub (Yellow/Pfadi) hält 7m von Madsen; 58. Schärer (Yellow/Pfadi) schiesst 7m an den Pfosten;

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