Cibere DSC00079Jakub Cibere war mit 20 Paraden der Lakers-Man of the Match

Mühe und Not in Nidwalden. Die Lakers haben in der Schlusssekunde den Hals aus der Schlinge gezogen und dank Christoph Piske das Spiel gewonnen. Der Lakers-Spieler des Spiels war aber eindeutig Jakub Cibere. Der Slowake entschärfte mehr als 20 Schüsse des Aufsteigers und hatte grossen Anteil am schmeichelhaften Sieg der Lakers. Bester Werfer auf Stäfner Seite war Nici Brunner mit 9 Toren.

Brunner in der ersten Halbzeit, Valentakovic in der zweiten Halbzeit, Cibere im gesamten Spiel

Das Spiel des Favoriten beim Aussenseiter begann fahrig auf beiden Seiten, was auch nicht erstaunte ob der vielen Fragen bei beiden Teams vor dem Saisonstart. Erst nach etwa 10 Minuten hatten die Lakers ihre Sicherheit gewonnen und gestalteten die hart umkämpfte aber faire Partie nach ihrem Gusto. Grund hierfür war auch, dass sich die Nidwaldner zahlreiche Zeitstrafen zur ungünstigsten Zeit leisteten. Allen voran Nicola Brunner nutze die Gunst der Stunde und erzielte in dieser Phase sieben Treffer für die Gäste, bei denen da schon Jakub Cibere zeigte, warum er die neue Nummer 1a im Tor der Lakers ist.

Nach dem Wechsel waren die Seebuben das konzentriertere Team und zogen auf 7 Tore davon. Beim 23:16 nach 37 Minuten schien die Partie gelaufen zu sein. Doch die Stäfner hatten die Rechnung ohne das Kämpferherz der Stanser gemacht und sie hatten auch nicht mit David Wenger gerechnet, der in der Pause für Christian Arnosti ins BSV-Tor kam. Mit Wengers Paraden schwanden der Drive der Lakers und auch deren Durchschlagskraft. In den darauffolgenden 14 Minuten gelangen ihnen ganze zwei Törchen und in der Schlussphase war das Spiel plötzlich wieder offen. Die Eichlihalle wollte die Sensation und zwei Stäfner stellten sich ihr in den Weg. Zum einen zeigte Jakub Cibere weiterhin sensationelle Saves zur besten Lakers-Sendezeit und zum anderen war Tino Valentakovic aufgewacht. Der Kroate war mit seinen sechs Treffern von 12 Lakers-Toren der Matchwinner bei den Feldspielern, doch das entscheidende Tor gelang Christoph Piske. Der Routinier, der von Fortitudo Gossau kam, und 59 Minuten zuvor wenig Trefferglück hatte, machte mit der Schlusssirene das 31:30 für sein neues Team.

Die Lakers sind mit einem tief unterlaufenen Auge davon gekommen und zeigten in der zweiten Halbzeit keine gute Leistung. Aufsteiger hin oder her. Von einem Team, dass am Ende der Saison unter die ersten Zwei kommen will, muss man mehr erwarten. Doch war es vielleicht ein wichtiges Zeichen für alle, dass die neuen Ziele keine Selbstläufer sind, jedes Spiel in dieser Liga harte Arbeit ist. Eine Schwächephase wie die ab der 37. Minute kann man sich nicht mehr erlauben.

Swiss Handball League, Männer NLB, Hauptrunde, 1. Runde
BSV Stans vs Lakers Stäfa 30:31 (14:19)
Sonntag, 3. September 2017, 17.50 Uhr, Stans Eichli, 453 Fans
Schiedsrichter: Sager Robin / Styger Stefan
Zeitstrafen: 6mal 2 Min. für Stans – 3mal 2 Min. für Stäfa
Rote Karte ohne Bericht: Maag (Lakers Stäfa/10.)
Disqualifikation: Schlumpf (Lakers Stäfa/59.)
Team Time-Outs: BSV Stans (15:12/7:9, 51:09/24:25); Lakers Stäfa (24:16/11:14, 40:58/19:24, 48:53/23:25)

Spielfilm: 1:0, 1:2 (4.), 4:3 (6.), 6:6, 6:8 (13.), 9:10 (18.), 9:13 (20.), 12:17 (26.), 14:19 – 14:21 (34.), 18:23 (41.), 21:24 (44.), 23:25 (48.), 24:25 (51.), 24:27 (53.), 26:29 (57.), 28:29 (59.),

BSV Stans: Arnosti/Wenger; Schumacher 2, Odermatt, Imfeld 2, L. Wanner 1, Niederberger, Christen 8, D. Wanner 2, Maric, Kuster 1, Scherer 4, Achermann 1, Henrich 9/3;
Lakers Stäfa: Cibere/Frei; Bächtiger, Valentakovic 8, Ardielli, Rizvan 1, Schlumpf 1, Vernier 1, Madsen 8, Lechner, Brunner 9/2, Piske 2, Maag 1, Zimmermann;

Bemerkungen: BSV Stans ohne Pozsgai, Amrein, Riederer und Lima; Lakers Stäfa ohne Felder, Barth (rekonvaleszent), von Wyl, Hüppi (beide nicht im Aufgebot); Spiel beginnt ca. 20 Minuten später wegen Verlängerung beim CH-Cup-Spiel der BSV Stans Damen und den Spono Eagles; 8. Madsen (Lakers) verschiesst 7m; 32. Cibere (Lakers) hält 7m von Henrich; 46. Cibere (Lakers) hält 7m von Imfeld;

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