Etter VR DSC00126„Es braucht frisches Blut und neue Ideen!“

Thomas Etter wird im Frühjahr 2018 sein Amt als VR-Präsident der GS Players AG niederlegen. Der 51-jährige möchte nach 30 Jahren ehrenamtlicher Tätigkeit Platz machen für frisches Blut und neue Ideen: „ Es sind viele kleine Puzzleteile, welche mich zu diesem Schritt bewogen haben. Ich schätze die Zusammenarbeit im VR sehr und werde selbstverständlich alles unternehmen, um einen erfolgreichen Übergang zu einer neuen Führung zu gewährleisten“, sagt Thomas Etter.

Anbei ein Auszug aus dem Interview, welches heute in der Zürichsee-Zeitung erschienen ist:

Nach dannzumal acht Jahren wird Thomas Etter Ende Saison als Präsident des Verwaltungsrats der GS Players AG zurücktreten. Der 51-jährige Hombrechtiker ist überzeugt, es brauche frisches Blut, um die Lakers Stäfa in die Zukunft zu führen.

Ist der in der letzten Saison verpasste Wiederaufstieg der Lakers Stäfa ins Oberhaus der Grund für Ihren Rücktritt per Frühling 2018?
Thomas Etter: Nein, ganz sicher nicht. Wenn mir jemand vor sieben Jahren bei der Gründung der GS Players AG gesagt hätte, dass wir sechs Jahre in der Nationalliga A spielen würden, hätte ich ihn belächelt. Ich erwartete damals, dass die Lakers eine Liftmannschaft sein würden. Bisher ist der Lift nur einmal und in eine Richtung gefahren. Natürlich ist die verpasste Rückkehr in die oberste Liga nicht toll. Meine Rücktrittsankündigung hat aber mehr damit zu tun, dass jetzt der richtige Moment ist, um frisches Blut und neue Ideen in den Verwaltungsrat der GS Players AG zu bringen. Ideal wäre eine Vergrösserung des Verwaltungsrats auf sechs, sieben Mitglieder.
Also haben sich Abnützungserscheinungen bemerkbar gemacht?
Die fünf aktuellen VR-Mitglieder sind alles Ur-Stäfner, ich selbst bin seit 30 Jahren dabei. Da bilden sich irgendwann Scheuklappen, diese gilt es für eine erfolgreiche Zukunft zu öffnen. Die Aussenperspektive ist wichtig. Sie ging durch das Ausscheiden von Martin Wünsche und Marcel Schwerzmann verloren.
Es kam aber auch zu Reibereien mit der sportlichen Führung. Kaum war der Vertrag mit Cheftrainer Pedja Milicic im Dezember 2016 verlängert worden, gerieten Sie mit ihm während des Heimspiels gegen Endingen in einen Disput über die Taktik mit dem siebten Feldspieler.
Ich hatte auch mit Pedjas Vorgänger Markus Jud das Heu nicht immer auf der gleichen Bühne. Das war sicher ein Zeichen, wie nahe mir das Ganze emotional geht. Das ist nicht immer gesund und eines der Puzzleteile, die mich zum Rücktritt bewogen. Daneben brauche ich auch wieder mehr Zeit für meine Familie und den Beruf.

(Gesamtes Interview mit David Bruderer auf zsz.ch)

"Ich bedanke mich schon heute bei allen, welche mich auf diesem langen Weg stets treu und positiv begleitet haben", so Thomas Etter abschliessend.

Alexander Kuszka

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