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Notes of NORDKURVE 16, Teil 1

Seit gut einer Woche ist die 16. Ausgabe der NORDKURVE auf dem Markt und mit ihr einige interessante Stories rund um Handball Stäfa. Am 5. Januar reist Luki gemeinsam mit seiner Freundin, der Handballerin Kerstin Kündig (LC Brühl Handball) nach Australien, genauer in die Hauptstadt Canberra (hier das Parliament House). Vieles hat das Paar vor, doch eines steht auch mit im Vordergrund: Die vollständige Genesung bei Lukis vorderem Kreuzband. Das notierte der Lakers-Captain für die NORDKURVE:

„Ich fliege am 05.01. ab Kloten nach Australien und werde am 07.01. in Canberra ankommen und dort direkt mein Zimmer im Studentenwohnheim beziehen. Ich freue mich sehr auf diese intensive Zeit. Ich mache meine Masterarbeit an der University of Canberra im biomechanischen Labor. Dort werde ich unter Assistant Professor Wayne Spratford an einem Muscle Modeling Projekt im Bereich der Hüfte und des Knies arbeiten. Ich werde mittels bereits erhobenen Daten ein Muskelmodell im Computer erstellen. Die Daten stammen von Patienten mit einem ITPS (~ Läuferknie). Die Patienten wurden teils mit Kinesio-Tape behandelt und wir versuchen mittels des Modells herauszufinden, wie gross der Effekt des Tapes auf die darunterliegende Muskulatur ist. Momentan ist es mein Ziel, die Arbeit dort auch direkt abzuschliessen und dadurch zu beenden. Damit wäre mein Master in Gesundheitswissenschaften und Technologie vollständig abgeschlossen. Danach muss ich nur noch das Lehrdiplom Sport abschliessen.

Aber auch um meine Verletzung werde ich mich in Down Under kümmern. Ich habe bereits nach Physios gesucht und einen direkt an meiner Uni gefunden. An dieser Fakultät gibt es auch einen Studiengang für die Ausbildung zum Physiotherapeuten und eine von Studenten geführte Physiotherapie-Klinik. Mich von Studenten behandeln zu lassen, war und ist mir aber zu riskant. Per Zufall habe ich gesehen, dass es auch fertig ausgebildete Therapeuten in dieser Klinik hat. Einer von ihnen ist Professor Phil Newman. Er lehrt im Studiengang der Physiotherapeuten und praktiziert selber noch in der Klinik. Sein grösstes Interessengebiet ist das vordere Kreuzband und dessen Rehabilitation - also perfekt für mich. Eine grosse Umstellung wird allerdings die Frequenz der Behandlungen. Ich war in den vergangenen Wochen und Monaten täglich in der Schulthess-Klinik und habe dort maximal 2 Sitzungen pro Woche gehabt. Ich werde aber sicher auch in engem Kontakt zu Conny Anderes stehen. Handballerisch darf ich sowieso noch lange nichts machen. Meine Freundin Kerstin und ich wollen aber regelmässig zu zweit mit dem Ball und Harz in der Halle „bällelen“ und eventuell auch mal in ein Clubtraining, sobald das wieder möglich ist. Das Niveau wird vermutlich nicht überragend sein, aber das ist ja gerade gut für uns. Generell möchte ich aber vor allem einfach physisch einen perfekten Aufbau machen. Mit dem Ball habe ich dann ab August wieder genug Kontakt. Am 4. Juli fliegen wir wieder zurück und ich werde hoffentlich direkt wieder ins Training der Lakers einsteigen können. Jetzt wünsche ich allen ein gutes neues Jahr und hoffe, dass wir alle unsere Ziele verwirklichen können. Das gilt für alle Teams.

Bleibt gesund. Euer Luki!“

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Alexander Kuszka