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CH-CUP: Viertelfinale gegen den HSC Suhr Aarau

Zum dritten Mal in der Vereinsgeschichte können die Lakers Stäfa in das Halbfinale des Schweizer Cups einziehen. Die Hürde heisst HSC Suhr Aarau und ist seit dem Aufstieg vor über einem Jahr das Überraschungsteam der Nationalliga A. Die Lakers haben auf dem Papier eigentlich keine Chance, aber genau diese wollen sie nutzen. das hat nichts mit Phrasenschwein zu tun, sondern eher mit Unbekümmertheit. Nach den ersten strapaziösen Wochen in der neuen NLB-Saison und dem Abgang von Cheftrainer Pedja Milicic haben die Seebuben den Anschluss an die Tabellenspitzen wieder geschafft und können nach diesem Cupknüller erst einmal über 2 Wochen abschalten, trainieren und sich auf die zweite Phase der Saison einstellen. Das Cupspiel gegen die Aargauer ist ein mentaler Meilenstein und hier kommt es darauf an, ob das neu zusammengestellte Team sein Talent ohne Druck ausspielen kann.

Der HSC Suhr Aarau, bestens eingestellt vom Ex-Stäfner Kanonier Micha Kaufmann als Cheftrainer, wird sich auf dem Frohberg keine Blösse geben wollen. Das Team hat trotz der unglücklichen Heimniederlage gegen Wacker Thun am vergangenen Mittwoch genügend Potential, um die Lakers frühzeitig in die Schranken zu weisen. Und genau hier liegt der berühmte Hund begraben. Sollten die Hausherren die Partie lange offen gestalten, könnte der Favorit aus der Schachenhalle Nerven zeigen.

Ob dies der Gelb Schwarzen Equipe gelingt, werden wir am Dienstagabend sehen. Wir würden uns freuen, wenn die Lakers trotz Herbstferien von zahlreicher Unterstützung profitieren könnten.

Schweizer Cup Saison 2016/2017, Viertelfinale
Dienstag, 17. Oktober 2017, 20:00 Uhr, Frohberg Stäfa
Lakers Stäfa vs HSC Suhr Aarau


Die besten Torschützen der beiden Teams in der Liga (Tore/davon 7m, Stand: 14.10.2017):
Lakers Stäfa (6 Spiele): Valentino Valentakovic 39/0, Nicola Brunner 36/13, Mikkel Madsen 35/5, Ramon Schlumpf 22/0, Lukas Maag 17/0;
HSC Suhr Aarau (7 Spiele): Milan Skvaril 40/16, Tim Aufdenblatten 33/0, Martin Slaninka 22/0, Timothy Reichmuth 18/0, Nikola Isailovic 16/0;

Alexander Kuszka